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Total Annihilation

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Total Annihilation

Demo (24mb)

Muss man mehr sagen ? Obwohl das Spiel schon einige Jahre alt ist und nicht mehr in den aktuellen Schlagzeilen zu finden ist, bleibt es aus meiner Sicht eines der besten überhaupt.

Heute kann man das Spiel für einen Spottpreis erhalten. 

Total Annihilation (TA) war in den USA als auch in Deutschland einer der erfolgreichen Thronfolger für Alarmstufe Rot, dem  Echtzeit-Strategiespiel bisher.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Core und Arm sind zwei verfeindete Gruppen, die sich vor Urzeiten über die ethischen Folgen der menschlichen Assimilation zu Cyborgs in die Haare bekommen haben und
Anklicken zum bestellendie darüber einen verbissenen und mehrere Jahrtausende dauernden Krieg geführt haben, der in der beinahe kompletten Vernichtung beider Völker endete. Der Spieler übernimmt die Rolle des Feldherrn für eine der beiden Parteien in diesem Endstadium des Krieges und versucht mit den verbliebenen Ressourcen, die feindlichen Armeen von den mittlerweile menschenleeren Planeten zu vertreiben.
Beide Seiten führen keine menschlichen Soldaten in die Schlacht, sondern Cyborgs oder Roboter (übrigens kein Zugeständnis an die BpjS, sondern auch in der amerikanischen Version ein fester Bestandteil des Spiels). Die immense Anzahl von über 80 Einheiten pro Seite gliedert sich in 4 grundsätzliche Truppengattungen:
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K-Bots sind Mech-ähnliche Landeinheiten, die besonders in schwierigem Gelände wie Hügeln oder Wäldern ihre Beweglichkeit und Flexibilität ausspielen können. 

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Normale Fahrzeuge sind ebenfalls landgestütze Einheiten, die aber über einen klassischen Kettenantrieb verfügen und im Gegensatz zu den K-Bots eine schnellere Grundgeschwindigkeit haben, aber in schwierigem Gelände völlig steckenbleiben oder wesentlich langsamer und hilfloser agieren.

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Die Marine umfasst vom Schnellboot über U-Boote bis zum Flugzeugträger alles, was das Herz des Hobby-Admirals begehrt. Grundsätzlich können aber auch alle Landeinheiten durch seichtes Wasser wie Küstenstreifen oder Furten vorrücken, nur eben weit langsamer.

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Die Luftwaffe ist mit Helikoptern, Aufklärungsfliegern, Bombern und Jägern ebenfalls komplett bestückt.

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Eine besondere Einheit ist der Commander. Er ist eine Art mobile Kommandozentrale, die gleichzeitig Einheiten reparieren kann, Gebäude baut und die stärkste Kampfeinheit im Spiel ist. Andererseits ist die Partie verloren, sobald der Commander vernichtet wird.

TA bietet für den einzelnen Spieler zwei Kampagnen mit je 25 Missionen an, die zwar hin und wieder komplexere Aufträge in der Art von "mindestens einer der Prototypen muss die Schlacht überleben" oder "besetzen Sie das Sternentor" aufweisen, meist aber - getreu dem Spieltitel - die totale Vernichtung der feindlichen Truppen fordert. Man kann aber auch sehr gut im Skirmisch-Mode gegen eine fast beliebige Zahl von Gegnern spielen. Dazu stehen einen große Zahl von Maps zur Verfügung. 

Der von Command & Conquer verwöhnte Spieler muss bei den Kampagnen allerdings auf aufwendige FMV-Sequenzen und eine echte Storyline verzichten: Hier hat TA kaum etwas zu bieten. Sei's drum.
Das Gameplay und Interface lehnt sich stark an den Klassiker an, d.h. mit einfachem Point und Klick werden Einheiten ausgewählt, zusammengefasst und auf den Weg geschickt oder zu einem Angriff befohlen. Aber TA führt auch einige enorm sinnvolle Neuerungen ein:

Durch einfaches gedrückt halten der SHIFT-Taste kann eine Einheit mehrere Befehle stapeln und dann nacheinander abarbeiten. So kann man den Commander mit einem Befehl mehrere Gebäude errichten lassen, Einheiten reparieren und etwas Metall umwandeln lassen. Jeder Einheit kann ein Patroullienpfad zugewiesen werden, wobei Konstruktionseinheiten während einer Patroullie automatisch alle Einheiten und Gebäude, die beschädigt sind reparieren und Metallschrott umwandeln. Alleine durch diese beiden Features erspart TA dem Spieler Unmengen an Micromanagement, so dass er sich auf das wesentliche konzentrieren kann.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Einheiten oder auch ganzen Gruppen verschiedene Bewegungsmodi (von Position verteidigen bis Erkunden) und Aggressivitätsstufen zuzuweisen. Dadurch lassen sich sinnlose Suizidangriffe der eigenen Truppen wirkungsvoll unterbinden und erlauben es auch endlich, Fernkampfeinheiten sinnvoll einzusetzen.

Das Ressourcen-Management ist im Gegensatz zu Alarmstufe Rot sehr einfach: Metall und Energie werden von den entsprechenden Gebäuden generiert und sofort an den Rohstoffpool weitergeleitet, es gibt also keine Sammler. Minen und Generatoren, ebenso wie alle anderen Gebäude, können wie bei Warcraft 2 frei auf dem Spielfeld errichtet werden und müssen nicht zusammenstehen.

Im Multiplayer-Modus läuft TA zu voller Stärke auf und beweist auch hier ein durchdachtes Design. So lassen sich u.a. weit reichende Allianzen schließen, die sogar geteiltes Kommando über Einheiten erlauben und es ist möglich, bestimmte Waffengattungen oder auch einzelne Einheiten komplett vom Spiel auszuschließen. Es können immerhin 10 Spieler im LAN oder 4 via Internet gegeneinander antreten, wobei fairer weise eine TA-CD bis zu 3 Spieler im Netz unterstützt.

Eng verzahnt sind die Spielgrafik und das Gameplay: Als erster und auch auf absehbare Zeit einziger Genrevertreter bietet TA echte 3D-Topographie, d.h. die Truppen werden physikalisch nachvollziehbar durch das Gelände beeinflusst, was natürlich auch für den Kampf gilt: So können mehrere auf einem steilen Hügel platzierte Artillerie-Bots das ganze umliegende Gebiet beherrschen, da Sie weiter sehen und durch den Höhenvorteil auch exakter und weiter feuern können. Wälder sind nicht einfach nur Barrieren, sondern können durchquert, als Deckung genutzt, und natürlich auch in Brand geschossen werden, wobei sich je nach Windrichtung und Baumbestand das Feuer ausbreiten kann und zu einer echten Gefahr für die Spieler wird. Alle Einheiten sind gouraudgeshadete Polygonobjekte, die zwar auf den ersten Blick nicht ganz so schick sind, aber durch liebevolle Details und die wirklich exzellenten Animationen nach einer kurzen Eingewöhnungsphase die flachen Bitmaps der Konkurrenz verblassen lassen. Durch Lightsourcing und die perfekten und zum Teil gigantischen Polygonexplosionen wird der Eindruck einer zwar etwas sterilen, dafür aber sehr realistisch funktionierenden Welt noch verstärkt.
Das wirkliche Paradestück von TA ist aber die Künstliche Intelligenz. Der Computergegner cheatet nicht und spielt trotzdem relativ stark. Hier sind bereits einige Patches im WWW aufgetaucht, die diese Intelligenz noch verbessern. Angriffe werden durch Späher vorbereitet und dann an den erkannten Schwachstellen durchgeführt, wobei der Computer auch mal von zwei Seiten gleichzeitig naht oder Angriffe an einer Front abbricht, um wenige Sekunden später an einer ganz anderen Stelle mit frischen Truppen zuzuschlagen. Auch bei Feldschlachten nutzt er das vorhandene Terrain geschickt und führt je nach Bedarf Verstärkungen heran oder zieht seine Truppen zurück.

Besonders erfreulich ist die Intelligenz, die den eigenen Truppen mitgegeben wurde. So passen Sie sich eigenständig der gegebenen Situation an und suchen Deckung, bleiben ständig in Bewegung oder versuchen, dem feindlichen Feuer auszuweichen. Sie bilden der Kampfsituation angepasste Formationen und führen tatsächlich Umkreisungen oder Flankenmanöver aus. Wohlgemerkt, alles, ohne das der Spieler einen Finger rühren muss.

Bei soviel erfreulichem tanzt auch der Sound nicht aus der Reihe: Die Effekte sind nett und klingen satt, die Backgroundmusik auch und es wird sogar 3D-Sound unterstützt, was eine echte Hilfe beim Spiel sein kann.

Mission CDs:

bulletDie Core-Offensive 
(75 neue Einheiten, 50 neue Karten, 25 neue Missionen und 6 unbekannte Welten, Patch)
bulletBattle Tactics
(100 neue Missionen, neue Karten, etc...)

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Winamp Skins:  Empyrrean oder Thalassean oder dieses

 

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